Sätze fürs Leben
 

Gebete:

 

Ein Lied, das mir in 2013 zum Ohrwurm wurde:

 

In der Stille angekommen, werd ich ruhig zum Gebet.

Große Worte sind nicht nötig, denn Gott weiß ja, wie's mir geht.

 

Danken und loben, bitten und flehen,

Zeit mit Gott verbringen.

Die Welt mit offenen Augen sehen.

Reden, hören, fragen, verstehen.

Zeit mit Gott verbringen.

Die Welt mit seinen Augen sehen.

 

In der Stille angekommen, leg ich meine Masken ab.

Und ich sage Gott ganz ehrlich, was ich auf dem Herzen hab.

 

In der Stille angekommen, schrei ich meine Angst heraus.

Was mich quält und mir den Mut nimmt, all das schütt ich vor Gott aus.

 

In der Stille angekommen, nehm ich dankbar, was er gibt.

Ich darf zu ihm "Vater" sagen, weil er mich unendlich liebt.

 

Das Gebet, das mich während der Exerzitien 2005 so bewegt hat:

Herr, wie Du willst, soll mir geschehen,
und wie Du willst, so will ich gehen,
hilf, Deinen Willen nur verstehen!

Herr, wann Du willst, dann ist es Zeit,
und wann Du willst, bin ich bereit
heut und in alle Ewigkeit.

Herr, was Du willst, das nehm ich hin,
und was Du willst, ist mir Gewinn;
genug, dass ich Dein eigen bin.

Herr, weil Du es willst, drum ist es gut
und weil Du es willst, drum hab ich Mut,
mein Herz in Deinen Händen ruht.
Amen.
 

 

Ein Lied, das mich 2018 so bewegt:

1. Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht, hört er dein Gebet.
Wenn dich Furcht befällt vor der langen Nacht, hört er dein Gebet.

Refrain: Er hört dein Gebet, hört auf dein Gebet.
Er versteht was sein Kind bewegt, Gott hört dein Gebet.

2. Wenn du kraftlos bist und verzweifelt weinst, hört er dein Gebet.
Wenn du ängstlich bist und dich selbst verneinst, hört er dein Gebet.

3. Wenn die Menschheit vor ihrem Ende steht, hört er dein Gebet.
Wenn die Sonne sinkt und die Welt vergeht, hört er dein Gebet.

 

 

Gesangbuchvers im  Losungsbuch am 12.06.2018:

Gott gibt mir meinen Namen;

er sagt mir, wer ich bin.

Er steckt den Lebensrahmen

und gibt dem Leben Sinn.

Mein Kummer und mein Glück,

mein Alltag, mein Geschick

sind mitten in der Zeit

ein Stück der Ewigkeit.

Peter Spangenberg

 

Welch großer Trost, Herr, daß Du keine Erfolge forderst, keine Erträge eintreibst.
Aber Du verlangst, daß wir uns nicht schonen,
daß wir unser Bestes geben, ohne Überheblichkeit, ohne Eitelkeit,
ohne Stolz, die alles zunichte machen.
Vielleicht zält für Dich in unserem Leben vor allem der Wunsch,
froh, gelassen und glücklich zu Dir zu gelangen, ohne den Ruhm des Siegers.
Dom Helder Camara

 

Gib, dass ich tu mit Fleiss,
was mir zu tun gebühret,
wozu mich Dein Befehl
in meinem Stande führet.
Gib, dass ichs tue bald,
zu der Zeit, da ich soll,
und wenn ichs tu, so gib,
dass es gerate wohl.

Hilf, daß ich rede stets,
womit ich kann bestehen;
lass kein unnützlich Wort
aus meinem Munde gehen;
und wenn in meinem Amt
ich reden soll und muss,
so gibt den Worten Kraft
und Nachdruck ohne Verdruss.
Johann Heermann
 

Gott und Vater, dessen Wille
schuf des Lebens reiche Fülle:
Deine Schöpfung wird erhalten
durch Dein immerwährend Walten.
Alle sind bei Dir zu Tische:
Gras und Blumen, Vögel, Fische,
Wild des Waldes, Schaf und Rinder
und auch wir als Deine Kinder.
Johann Amos Comenius
 

Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen,
Herr, gib mir Mut zum ersten Schritt.
Lass mich auf Deine Brücken trauen,
und wenn ich gehe, geh Du mit.
Ich möchte nicht zum Mond gelangen
jedoch zu meines Feindes Tür.
Ich möchte keinen Streit anfangen,
ob Frieden wird, das liegt an mir.
Kurt Rommel
 

Gib mir ein Herz voll Zuversicht,
erfüllt mit Lieb und Ruhe,
ein weises Herz, das seine Pflicht
erkenn und willig tue;
dass ich das Glück der Lebenszeit
in Deiner Furcht geniesse
und meinen Lauf mit Freudigkeit,
wenn Du gebietst, beschliesse.
Christian Fürchtegott Gellert
 

Wir gehen getrost an Deiner Hand, Herr Jesu, die uns führet.
Wir haben Dich getreu erkannt und haben wohl gespüret,
das, wenn Du etwas auf uns legst, gibst Du auch Kraft zum Tragen,
und was Du zuzumuten pflegst, das ist getrost zu wagen.
Erdmuth Dorothea von Zinsendorf
 

Gott, schenk mir auch die Gabe, die in die Zukunft blickt,
gib, dass ich Hoffnung habe, die sich fest an Dich drückt,
die das, was doch zerrinnt, verlässt im Weiterschreiten
und durch der Gnade Leiten das Bleibende gewinnt.
Johann Amos Comenius
 

Weiss ich den Weg auch nicht, Du weisst ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist`s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh`,
dass ängstlich schlägt mein Herz, sei`s spät, sei`s früh.
Hedwig von Redern
 

 

Segen:

Es gibt nichts Größeres, als daß ein Mensch ein Segen für andere ist.
Dietrich Bonhoeffer
 

Der Herr segne Dich. Er erfülle deine Füße mit Tanz und Deine Arme mit Kraft. Er erfülle Deine Augen mit Lachen. Er erfülle Deine Ohren mit Musik und Deine Nase mit Wohlgerüchen. Er erfülle Deinen Mund mit Jubel und Dein Herz mit Freude. Er gebe Dir die Kraft, der Hoffnung ein Gesicht zu geben.
Aus Afrika
 

Der Herr sei vor Dir, um Dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben Dir, um Dich in die Arme zu schließen und Dich zu schützen.
Der Herr sei hinter Dir, um Dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter Dir, um Dich aufzufangen, wenn Du fällst und Dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in Dir, um Dich zu trösten, wenn Du traurig bist.
Der Herr sei um Dich herum, um  Dich zu verteidigen, wenn andere über Dich herfallen.
Der Herr sei über Dir, um Dich zu segnen.
So segne Dich der gütige Gott.
 

Geh unter der Gnade,
geh mit Gottes Segen,
geh in seinem Frieden,
was auch immer Du tust.
Geh unter der Gnade,
hör auf Gottes Worte,
bleib in seiner Nähe,
ob Du wachst oder ruhst.
Manfred Siebald
 

 

Ich wünsche dir Zeit

 

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.

Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:

Ich wünsche dir Zeit, dich zu  freun und zu lachen,

und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

 

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,

nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

Ich wünsche dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen,

sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

 

Ich wünsche dir Zeit - nicht nur so zum Vertreiben.

Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben

als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,

anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

 

Ich wünsche dir Zeit, nach den  Sternen zu greifen,

und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.

Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.

Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

 

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,

jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.

Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben !

 

                                            Elli Michler

Aus:Elli Michler:Dir zugedacht, Wunschgedichte © Don Bosco Medien GmbH, München, 22.Aufl. 2014

                                                  www.ellimichler.de

 

Gedichte und Liedverse - Weisheit und Einsicht:

Seht Ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsere Augen sie nicht sehen.
Matthias Claudius
 

Lobe den Herren, der künstlich und fein Dich bereitet,
der Dir Gesundheit verliehen, Dich freundlich geleitet.
In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über Dir Flügel gebreitet.
Joachim Neander

Lobe den Herren, der Deinen Stand sichtbar gesegnet,
der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.
Denke daran, was der Allmächtige kann, der Dir mit Liebe begegnet.
Joachim Neander
 

Wir haben einen Gott und Herrn,
sind eines Leibes Glieder,
drum diene Deinem Nächsten gern,
denn wir sind alle Brüder.
Gott schuf die Welt nIcht bloss für mich,
mein Nächster ist sein Kind wie ich.
Christian Fürchtegott Gellert
 

Er kennet seine Scharen
am Glauben der nicht schaut,
und doch dem Unsichtbaren,
als säh er ihn, vertraut,
der aus dem Wort gezeuget
und durch das Wort sich nährt
und vor dem Wort sich beuget
und mit dem Wort sich wehrt.
Philipp Spitta
 

Der leuchtende Himmel, die goldenen Sterne,
die Berge, das Meer und die schimmernde Ferne,
die Wiesen voll Blumen, die Bäume in Blüte,
sie alle sind Spiegel der göttlichen Güte.
Arno Pötzsch
 

Gir mir, Gott, die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Friedrich Christoph Oettinger
 

Unser Gott, Du willst uns nicht vor den Nöten des Lebens bewahren, sondern in ihnen.

Ich erbat alles, um mich des Lebens zu erfreuen. Ich erhielt das Leben, um mich an allem zu erfreuen.

Das Kreuz Christi ist eine Last von der Art, wie es die Flügel für die Vögel sind. Sie tragen aufwärts.

Der christliche Glaube beginnt mit dem Bewußtsein der Sünde, mit der Erkenntnis, daß unser Leben unzulänglich ist und daß wir Gottes bedürfen.

Unternimm nie etwas, wo Du nicht das Herz hast, vom Himmel den Segen dafür zu erbitten.

Das Leben kann nur rückwärts verstanden, muß aber vorwärts gelebt werden.
Sören Kierkegard

Gebet besteht nicht in dem Bemühen, Gott zu erreichen, sondern darin, unsere Augen zu öffnen und zu erkennen, dass wir schon bei ihm sind.
Thomas Merton

Wir können das Gute nicht halten und das Schlechte nicht wenden.
 

Berufung:

Wir wollen uns gern wagen in diesen Tagen
der Ruhe abzusagen, die`s Tun vergisst.
Wir wollen nach Arbeit fragen, wo welche ist,
nicht an dem Amt verzagen, uns fröhlich plagen
und unsere Steine tragen auf`s Baugerüst.

Die Liebe wird uns leiten, den Weg bereiten
und mit den Augen deuten auf mancherlei,
obs etwas Zeit zu streiten, obs Rasttag sei.
Sie wird in diesen Zeiten uns zubereiten
für unsere Seligkeiten: nur treu, nur treu!
N.L. von Zinsendorf
 

Vertraut den neuen Wegen und wandert in der Zeit!
Gott will, daß Ihr ein Segen für seine Erde seid.
Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht,
der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht.
Klaus Peter Hertzsch
 

Gott rufet noch. Wie, dass ich mich nicht gebe!
Ich fürcht sein Joch und doch in Banden lebe.
Ich halte Gott und meine Seele auf.
Er ziehet mich; mein armes Herze lauf!
Gerhard Tersteegen
 

Erkenntnisse aus der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, zu der auch Anselm Grün gehört, Pfingsten 2013:

Die Arbeit ist die Forstetzung des Gebets.

Der Beter trägt die innere Verwandlung nach außen, indem er sich auf die Menschen und sein Tun ganz einläßt, ohne Nebenabsichten, ohne sich ständig beweisen oder darstellen zu müssen.

Behutsam mit Menschen und Dingen umgehen als Beitrag zum Frieden.

Ora et labora führt zu einer nüchternen, realistischen, geerdeten Frömmigkeit, die die Welt so gestaltet, dass darin etwas von der Erlösung durch Jesus Christus sichtbar wird.

 

 

Ein wunderschönes Liebeslied von Arno und Andreas:
aus einer E-Mail vom 27.05.2010:

 

Wie ein seltener Stein, wie ein Edelweiß im Schnee,
eine Perle im Sand, wie ein Schwan auf dem See -

 

Du standest  da, sahst mich an und wir wussten was begann:
Das Geschenk für zwei Menschen, das nur Gott uns geben kann.

 

Wie ein Bild, das man sieht und nach Jahren erst versteht,
wie ein sonniger Weg, den man nie zu Ende geht -

 

Deine Art und Dein Stil, Dein Charakter und Dein Gefühl,
sie sind so,dass ich jetzt mit Dir gemeinsam leben will.

 

Wie der Tau auf dem Gras, wie ein Feuer in der Nacht,
eine Düne am Meer, die der Wind hervorgebracht -

 

Du hörst zu, nimmst Dir Zeit, Dein Verstehen trägt mich weit.
Voller Staunen sehen wir das Wachsen unserer Zweisamkeit.
 

 

Trost:

Was betrübst du dich meine Seele und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, daß er meine Hilfe und mein Gott ist.Psalm 42,6

Es dürstet meine Seele nach Dir, mein ganzer Mensch verlangt nach Dir aus trockenem, dürren Land, wo kein Wasser ist. Psalm 63,2

Ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß...Ich aber, Herr, hoffe auf Dich! ...Meine Zeit steht in Deinen Händen. Psalm 31, 13. 15. 16

Und muss ich auch durchs finstere Tal - ich fürchte kein Unheil! Du, Herr, bist ja bei mir; Du schützt mich und Du führst mich, das macht mir Mut. Psalm, 23, 4

Wie glücklich sind sie, die bei Dir ihre Stärke finden und denen es am Herzen liegt, zu Deinem Heiligtum zu ziehen! Wenn sie durchs dürre Tal wandern, brechen dort Quellen auf, milder Regen macht alles grün und frisch.  Sie gehen von Kraft zu Kraft. Psalm 84, 6-8
 

Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte,
so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine grosse segnende Kraft gibt, die Gott heisst.
Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen.
Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln - zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.
Martin Luther King
 

In das Dunkel Deiner Vergangenheit und in das Ungewisse Deiner Zukunft,
in den Segen Deines Helfens und in das Elend Deiner Ohnmacht lege ich meine Zusage:
Ich bin da.

In das Spiel Deiner Gefühle und in den Ernst Deiner Gedanken,
in den Reichtum Deines Schweigens und in die Armut Deiner Sprache lege ich meine Zusage:
Ich bin da.

In die Fülle Deiner Aufgaben und in die Leere Deiner Geschäftigkeit,
in die Vielzahl Deiner Fähigkeiten und in die Grenzen Deiner Begabungen lege ich meine Zusage:
Ich bin da.

In das Gelingen Deiner Gespräche und in die Langeweile Deines Betens,
in die Freude Deines Erfolges und in den Schmerz Deines Versagens lege ich meine Zusage:
Ich bin da.

In die Enge Deines Alltags und in die Weite Deiner Träume,
in die Schwäche Deines Verstandes und in die Kraft Deines Herzens lege ich meine Zusage:
Ich bin da.
 

Endzeit-Bibelstellen:

1. Kor. 15, 28 Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott sei alles in allem.

 

Sätze aus dem alten Testament, die mich bewegen:

Ihr wart wie ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerissen wird; dennoch bekehrt Ihr Euch nicht zu mir, spricht der Herr.
(
Amos 4,11 )

 

Denn so spricht der HERR zum Hause Israel: Suchet mich, so werdet ihr leben.

(Amos 5, 4)

 

Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer.

(Hosea 6, 6)

 

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

(Micha 6, 8)

Quarks: Ein Gottesbeweis?
Schöpfung oder Evolution?
Materie oder Geist?

In dem Buch von Guitton/Bogdanov: Gott und die Wissenschaft wird beschrieben, daß die Protonen sich aus Hadronen zusammensetzen und diese aus Quarks, die nicht mehr sichtbar bzw. greifbar sind, sondern nur noch aus ihren Wirkungen hinsichtlich Elektromagnetismus, Gravitation etc. der Hadronen errechenbar sind. Im Kern besteht alles aus Feldern aus Energie, Information und Wahrscheinlichkeiten. Schwindelerregend.

Auch die größeren Teilchen wie Hadronen, Elektronen und Photonen existieren nur als Wellen. Nur wenn man sie durch Beobachtung z. B. auf einem Schirm lokalisieren will, kollabiert die Wellenfunktion, das Teil wird sichtbar und verglüht.

Wenn wir glauben, Farbe zu sehen, interpretieren wir elektromagnetische Wellen so, wie es uns beigebracht wurde. Töne und Musik sind  Änderungen des Luftdruckes, Wärme ist eine Ansammlung von Molekülen mit mehr kinetischer Energie. Unsere Sinnesorgane interpretieren ein tanzendes Ballett von abgestimmt auftauchenden und verschwindenden Quarks.

Woher wissen die Quarks, welches wann wie auftauchen, seine Wirkung abliefern und wieder verschwinden muß? Stellen Sie sich vor, die Quarks, aus denen der Stuhl sich zusammensetzt, auf dem Sie gerade sitzen, würden plötzlich ihre Ballett-Choreographie vergessen, die Ihren Stuhl zu dem stabilen Stück Holz macht, das er darstellt!

Von einem Klumpen radioaktiven Material wissen die Forscher genau, daß nach der Halbwertszeit nur noch die Hälfte des Klumpens übrig ist. Aber woher wissen die einzelnen Teilchen des Klumpens, wann welches zerfallen muß?

Wie konnten sich Atome einander nähern, um die ersten Moleküle der Aminosäuren zu bilden?

Wie konnten die Moleküle die DNS hervorbringen?

Die Materie hat sich zu immer komplexeren Strukturen organisiert. Die Wahrscheinlichkeit, daß 2.000 spezifische Enzyme sich zu einer Kette von 20 Aminosäuren verknüpfen, die zusammen eine lebensfähige Zelle bilden, ist nahe Null.

Um ein verwendbares RNS-Molekül durch zufälliges Probieren zu entwickeln, müßten 10 hoch 15 Jahre lang Versuche unternommen werden und damit hunderttausend Mal länger, als unser Universum alt ist.

Der Schmetterling unterscheidet sich vom Stein erst auf der Makromolekülebene dadurch, daß er unendlich strukturierter bzw. geordneter ist , d. h. mehr Information enthält. Woher hat er sie im Laufe der Evolution bekommen?

Die Konstanten, die das ganze Universum durchziehen sind Gravitation, Lichtgeschwindigkeit, Elektromagnetismus, Energiestrom, Kernkraft, Zerfallskraft, absoluter Nullpunkt und vielleicht noch andere. Sie sind mit ihren Werten für die Evolution notwendige Voraussetzung.

Wenn die Kernkraft ein Prozent höher wäre, würden Wasserstoffkerne aneinander klumpen und wären nicht frei, um sich mit Sauerstoffatomen zu Wasser zu verbinden. Wäre die Kernkraft etwas geringer , gäbe es keine Kernverschmelzung und damit keine Sonne.

Wäre die elektromagnetische Kraft etwas höher, könnten Elektronen nicht zu anderen Kernen übergehen und dabei chemische Reaktionen verursachen und beispielsweise DNS-Moleküle hervorbringen.

Auch Stephen Hawking sagt, daß der Pfad zur Evolution ungeheuer schmal sei: die Größe der Sonne, der Abstand der Erde von der Sonne, die Erdumlaufgeschwindigkeit, die Erdumdrehungsgeschwindigkeit, also einfach alles höchst unwahrscheinlich, aber genau in der Kombination notwendige Voraussetzung für die Evolution.

Wenn sich zwei Photonen, d. h. zwei Lichtkörner, in entgegengesetzter Richtung voneinander wegbewegen, und man ändert die Polarität des einen durch einen Filter, ändert sofort auch das andere seine Polarität. D. h. sie scheinen informationell miteinander verbunden, so als wenn die linke Hand auf eine heiße Herdplatte greift und die rechte Hand daraufhin auch zurückzuckt. Erschaudernd. D. h. zwischen Physik und Metaphysik bzw. zwischen Materie und Geist scheint es einen so nahtlosen Übergang zu geben wie zwischen einem Strudel und den ihn umgebenden Fluß. D. h. nicht nur bei der Evolution scheint der Schöpfer mit höchster Präzision zu kochen, sondern auch für den Alltag der Elementarteilchen muß ein grandioses Informationsnetz zwischen Ihnen vorhanden sein, in dem sie sich koordiniert verhalten und den Materialien ihre Eigenschaften verleihen.

Liefern diese Bücher einen Gottesbeweis oder ist unsere Erde ohne koordinierenden Gott vorstellbar?
Ich kann mir die Evolution nicht ohne Gott vorstellen.
(14.03.04 verfasst)
 
 

Die fünf Phasen der Trauer nach Elisabeth Kübler-Ross:
- nicht wahrhaben wollen,
- wütend,
- sich arrangieren,
- Depression,
- in Frieden akzeptieren.
(FAZ, 11.09.2009, S. 21, Finanzmarkt)
 

Probleme der katholischen Kirche:

Au backe!

 

Was sagt der neue Papst Franziskus?

Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen.

Kirche und Gläubige sollten allen Menschen die Liebe Gottes bringen.

Die ursprüngliche Frische der Frohen Botschaft sollte neu erschlossen werden.

Die Türen der Sakramente dürfen nicht aus irgendeinem beliebigen Grund verschlossen werden.

Die Eucharistie ist keine Belohnung für die Vollkommenen sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen.

(FAZ November 2013)

 

Alpha-Witze

Bücher:

Die Bibel

Licht und Kraft - Losungskalender mit Auslegung (365 Kurzandachten)

Sarah Young: Ich bin bei Dir - 365 Liebesbriefe von Jesus (365 Kurzandachten)

Axel Kühner: Überlebensgeschichten für jeden Tag (365 Kurzandachten)

Anselm Grün: Wenn ich in Gott hineinhorche (365 Kurzandachten)

Anselm Grün: Kämpfen und lieben - Wie Männer zu sich selbst finden - 18 Männergestalten aus der Bibel

Anselm Grün: 50 Engel für das Jahr - Ein Inspirationsbuch

Gerd Theissen: Der Schatten des Galiläers - Jesus und seine Zeit in erzählender Form

David Gregory: Die Einladung, (Ein Abendessen mit Jesus)

Eric-Immanuel Schmitt: Der Besucher (Gott bei Sigmund Freud auf der Couch)

C.S. Lewis: Pardon, ich bin Christ - meine Argumente für den Glauben (hab ich noch nicht gelesen)

Raymond Moody: Leben nach dem Tod - Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung (Nahtoderlebnisse)

Bernhard Jacoby: Auch Du lebst ewig - Die Ergebnisse der modernen Sterbeforschung

Jean Guitton, Grichka und Igor Bogdanov: Gott und die Wissenschaft

Stephen Hawking: Eien kurze Geschichte der Zeit - Die Suche nach der Urkraft des Universums

Richard Rohr, Andreas Ebert: Das Enneagramm - Die 9 Gesichter der Seele

 

Gute Gebete, Segenswünsche u.a.:

http://glaube-und-kirche.de/gebete.htm

 

Stand 13.06.2018

email: braun.pforzheim@googlemail.com